Muskelschwäche
www.
Lambert-Eaton-Myasthenisches-Syndrom.de
Lambert-Eaton Syndrom, Lambert – Eaton - Myasthenisches Syndrom, LEMS, LES,
Lambert-Eaton Myasthenic Syndrome, Eaton-Lambert-Syndrom(e),
Myasthenic Syndrome Lambert Eaton, ICD-10 G73.1 (C80+) und verwandte Störungen.
        

    

    

[zurück zur Themenübersicht]

 

„Betroffene und Wissenschaftler müssen an einem Strang ziehen“.*

Dr. med. Wolfgang Köhler
Sächsisches Krankenhaus Hubertusburg Klinik für Neurologie und Neurologische Intensivmedizin.
04777 Wermsdorf

„Das... gespaltene Verhältnis von Wissenschaft und Betroffenen ist auch heute leider noch die Regel und nicht die Ausnahme. Die Wissenschaft scheint geradezu Angst vor den Patienten und ihren Bedürfnissen zu haben. Leidtragende sind nicht nur die Patienten selbst, sondern auch die gesamte klinische Versorgung  und die klinisch orientierte Forschung, die insbesondere in Deutschland längst nicht den Stellenwert einnimmt, der ihr  zukommen sollte.“

*Wolfgang Köhler:
„Lorenzo’s Oil Story“ –  Was kann die Wissenschaft  von Betroffenen lernen?
In: Bundesministerium für Bildung und Forschung.
Gesundheitsforschung:
Forschung für den Menschen /
Seltene Erkrankungen – aber Millionen Patienten.
Seite 29.

 

 

3,4-DAP nasal

3,4-FDAP über die Nase

Seit Ende 2004 erscheinen u. a. im Muskelreport der Deutschen Gesellschaft für Muskelkranke regelmäßig Artikel von mir, so auch das hier abgedruckte Interview mit Dr. Dr. H. J. Koch anlässlich meines Selbstversuchs mit 3,4-Diaminopyridin (3,4-DAP) nasal. Die Rezeptur sowie die Anwendung von 3,4-DAP waren bis dahin in  der Fachliteratur nicht beschrieben worden. Das Ausprobieren- in eigener Verantwortung, aber nicht ohne Vorkenntnisse -verschiedener Zubereitungen und Dosierungen (und weiterer Applikationsformen) hat am Ende dazu geführt, dass ich stationäre Aufenthalte vermeiden konnte: bei Schluckunfähigkeit, Brechdurchfall (Lebensmittelvergiftung), verdicktem Schleim im Luftweg mit extremer Atemnot und vor einer Darmspiegelung.

Bisher stehen für die Verabreichung von 3,4-DAP ja nur orale Formen – Kapseln und Tabletten – zur Verfügung. Nicht-orale Formen wie Injektion oder Nasenspray - wären immer dann äußerst hilfreich, wenn

  • eine neue Dosis erforderlich wäre, aber eine Einnahme über den Mund funktionell nicht möglich ist (Bewusstlosigkeit, Schluckbeschwerden, Erbrechen),
        
  • sinnlos (Erbrechen, Durchfall) und
        
  • eventuell gefährlich (anhaltender Stuhlverstopfung).
       
  • Sehr nützlich erweist sich die nasale Anwendung auch vor Untersuchungen, die einen leeren Verdauungstrakt erfordern wie Magen-Darm-Spiegelungen.

Vor dem Interview hat ein öffentlicher „Dialog“ zwischen Dr. med. Dr. rer. nat Horst J. Koch und mir in Form von Leserbriefen an die Österreichische Apothekerzeitung stattgefunden. Die Internetadresse finden Sie am Ende des hier abgedruckten Interviews.

Mitte Dezember erschien zum Thema der folgende Artikel, der auch in einer Online-Ausgabe zu lesen ist:

Nasale Applikation. Auf direktem Weg zum Wirkort
Von Horst J. Koch und Freya Matthiessen. 
Pharmazeutische Zeitung (govi-Verlag) 50/2006
[Weiter zum Online-Artikel]

[Interview mit Dr. Koch als PDF]

 

 

[zurück zur Themenübersicht]

© Freya Matthiessen   |   Home   |   nach oben   |   Kontakt   |   Impressum